positive Glaubenssätze Selbstwert
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Können positive Glaubenssätze unseren Selbstwert steigern?

Was entscheidet, ob wir uns glücklich und zufrieden fühlen? Wer sind wir eigentlich? Und wie ist die Welt um uns herum? In welchen Zusammenhang stehen positive Glaubenssätze mit dem Selbstwert? Fragen, auf die jeder einzelne von uns andere Antworten hat. Diese Antworten werden von unseren inneren Überzeugungen gesteuert. Welchen Ursprung diese Glaubenssätze haben, wie wir negative Glaubenssätze aufspüren und verändern können, erfährst du in diesem Artikel. Schwerpunkt setzen wir dabei auf positive Glaubenssätze Selbstwert.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind tief verankerte Annahmen über uns selbst und die Welt um uns herum. Es sind somit Überzeugungen, die von uns für wahr gehalten werden. Viele Glaubensmuster entstehen in den ersten Lebensjahren durch Interaktion zwischen uns als Kind und unseren nächsten Bezugspersonen. In der Regel verinnerlichen wir im Laufe unserer Kindheit und unseres weiteren Lebens sowohl positive als auch negative Glaubenssätze. Damit beeinflussen diese Glaubenssätze in vielen Bereichen unser Leben und unser Wohlbefinden.

Unsere wahren inneren Kräfte werden durch unsere inneren Überzeugungen geprägt. Oft beeinflussen unsere Glaubenssätze unser alltägliches Handeln, ohne dass wir es merken. Es sind die unsichtbaren Leitfäden all unserer Gedanken, Emotionen und Handlungen. Wir haben in uns positive Glaubenssätze, die mit guten Gefühlen verbunden sind. Ebenso haben wir negative Glaubenssätze, die in uns Angst, Wut oder Hilflosigkeit auslösen können.

Glaubenssätze sind wie Programme, die sich auf einer Computer-Festplatte einprogrammieren. Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir wie ein leerer Computer ohne Programme. Mit jeder Erfahrung wird ein neues Programm installiert. Und wenn sich die Erfahrungen wiederholen, werden diese Programme auf der Festplatte hinterlegt und gefestigt. Glaubenssätze sind Programme unserer“ inneren Festplatte“. Negative Glaubenssätze sind wie ein Computer-Virus.

Glaubenssätze auflösen: So erreichst du ohne Angst deine Visionen

Wie entstehen Glaubenssätze?

Ein Baby hat noch keinerlei Glaubenssätze verinnerlicht. Diese entwickeln sich erst im Laufe des Lebens. Über Jahre hinweg sammeln wir verschiedene Erfahrungen und werden durch Erlebnisse geprägt.

Viele Glaubensmuster, die wir als Erwachsen in uns tragen, wurden von unseren Eltern oder von nahe stehenden Personen in unserer Kindheit geprägt. Die Erziehung ist somit die Vermittlung von essentiellen Glaubenssätzen. Dabei wichtig sind auch unsere Herkunft und unsere Überzeugungen aus der jeweiligen Zeitepoche.

Glaubenssätze entstehen vor allem durch Wiederholung und Gewöhnung. Erleben wir etwas oft genug oder hören wir etwas oft genug, dann glauben wir früher oder später daran, dass es wahr ist. Dinge, die wir immer wieder sehen, hören, riechen, schmecken oder tasten, werden zu unserer eigenen Erfahrung und damit zu unserer eigenen Wahrheit.

Auch starke emotionale Ereignisse prägen unsere Überzeugungen. Hat uns etwas sehr fröhlich oder sehr traurig gemacht, wird genau das uns in Erinnerung bleiben. Es wird womöglich ein Referenzerlebnis, welches von uns zur weiteren Bewertung von Erfahrungen genutzt wird.

Welche Glaubenssätze gibt es (Arten)?

Glaubenssätze lassen sich verschieden kategorisieren. Aufgrund ihrer Art haben sie unterschiedlichen Einfluss auf unser Leben.

Positive und negative Glaubenssätze

Diese Unterscheidung ist die geläufigste Art. Deshalb wird weiter unten im Artikel noch detaillierter darauf eingegangen.

Die positiven Glaubenssätze haben auf unser Leben nachweislich sehr positiven Einfluss. Sie fördern einerseits unsere Gesundheit und unsere Beziehungen und andererseits unseren Selbstwert. Mit positiven Glaubenssätzen steigt unsere Selbstachtung. Ebenfalls unsere Resilienz wird nachweislich gefördert. Mehr über Resilienz ist in diesem Artikel zu finden.

Klassische positive Glaubenssätze für den Selbstwert sind: „Ich genüge voll und ganz“, „Ich darf ich sein“ und „Ich schaffe das“.

Negative Glaubenssätze können zerstörerisch sein. Negative Glaubensmuster führen zu belastenden Gefühlen wie Angst, Wut und Hilflosigkeit. Sie haben deshalb einen großen Anteil auf unser Lebensgefühl und auf unsere Selbstakzeptanz.

Klassische negative Glaubenssätze für den Selbstwert sind: „Ich bin nicht okay“, „Ich bin ein(e) Versager(in)“ und „Ich bin schuld“.

Bewusste und unbewusste Glaubenssätze

Die meisten Glaubenssätze sind in unserem Unterbewusstsein verankert und uns gar nicht bewusst. Diese Glaubenssätze beeinflussen unser alltägliches Handeln, ohne dass wir es merken. Es sind die unsichtbaren Leitfäden unserer Gedanken, Emotionen und Handlungen. Wenn wir also diese unbewussten Glaubenssätze loswerden wollen, müssen wir sie erstmal erkennen. Und dies ist oftmals gar nicht so einfach, weil sich jahrelang gefestigte Glaubenssätze tief in unserem Inneren „versteckt“ haben. Wie wir diese Glaubenssätze aufspüren können, ist weiter unten beschrieben.

Bewusste Glaubenssätze sind uns bekannt. Diese lassen sich einfacher verändern, da wir sie ja kennen. Aber auch hier gibt es Tücken. Nämlich dann, wenn wir die Glaubenssätze zwar kennen und uns denen bewusst sind, wir sie aber nicht hinterfragen. Wir akzeptieren sie als Wahrheit. Auch hier geht es nun darum, zu erkennen, welche bewussten Glaubenssätze uns blockieren. Deshalb müssen wir die Glaubenssätze hinterfragen und erkennen, ob sie für uns wahr sind.

Glaubenssätze – Typen

Kernglaubenssätze

Kernglaubenssätze sind die Glaubenssätze, die uns am meisten berühren und die am meisten Einfluss auf unser Leben und unseren Selbstwert haben. Außerdem sind Kernglaubenssätze fest mit unserer Identität verbunden. Sie sind zudem meist unbewusst und haben tiefgreifenden Einfluss auf unsere Art zu sein und zu leben. In der Regel beginnen sie mit „Ich bin…“. Negative Kernglaubenssätze halten uns möglicherweise in einem depressiven Zustand. Ein Beispiel für einen Kernglaubenssatz ist: „Ich bin nichts wert“.

Wenn wir einschränkende Glaubenssätze loslassen können, ist es möglich sich schnell und leicht zu verändern. Die Arbeit mit Kernglaubenssätzen ist aber meist aufwendig, da diese zuerst gefunden werden müssen. Da die Kernglaubenssätze auch hartnäckig in unserem Unterbewusstsein verankert sind, kann es sehr aufwändig sein, sie aufzulösen oder zu neutralisieren.

persönliche Glaubenssätze

Die persönlichen Glaubenssätze sind all unsere Glaubenssätze, die wir durch eigene Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen haben. Sie sind daher die Grundlage für unsere Gewohnheiten und die Basis für unsere Gefühle. Ebenso steuern sie unsere Handlungen und unsere Erfolge. Ein typischer persönlicher Glaubenssatz ist: „Ich schaffe es nicht“. Unser gesamter Organismus und unsere Handlungen sind dann darauf ausgerichtet, es nicht zu schaffen. Dazu gibt es ein berühmtes Zitat.

Ob du glaubst, du schaffst es, oder ob du glaubst, du schaffst es nicht, du hast auf jeden Fall Recht.

Henry Ford, US-amerik. Erfinder und Unternehmer 1863-1947

Glaubenssätze aus Familien oder Gruppen

Hier fallen Glaubenssätze aus der Familie, aus dem Beruf oder aus Verbänden und Vereinen darunter. Ihr Einfluss beginnt vor allem dann, wenn wir einer dieser Gruppen angehören. Diese Glaubenssätze werden dann zu unseren Glaubenssätzen, wenn wir sie ungefiltert und unbewusst übernehmen. Typische Glaubenssätze aus Gruppen können sein: „Einzelsportler sind Egoisten“ oder „Einzelkinder sind verwöhnt“.

Allgemeine Glaubenssätze

Allgemeine Glaubenssätze sind jene, die durch das vorherrschende Weltbild oder in einer Gesellschaft als allgemein gültig erachtet werden. Sie drücken sich aus in Volksweisheiten und Sätzen, die wir immer wieder hören. Hier ein paar typische „Weisheiten“: „Früher war alles besser.“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ oder „Wer schön sein will, muss leiden“.

Glaubenssätze Beispiele

Es ist das Wichtigste, dass wir als erstes unsere persönlichen Glaubenssätze finden. Wir müssen darauf achten, dass es sich auch wirklich um Glaubenssätze handelt. Glaubenssätze müssen eine bestimmte Formulierung aufweisen, wie „Ich bin…“ oder „Ich bin nicht“, „“ich kann..“ oder „Ich kann nicht… Sie können auch allgemeine Annahmen über das Leben ausdrücken, wie „Beziehungen sind gefährlich“ oder „Frauen sind schwach“. Aber Achtung, Sätze, welche Gefühle wie Angst, Trauer und Freude ausdrücken, sind KEINE Glaubenssätze. „Ich bin traurig“ ist der Ausdruck eines Gefühls.

Negative Glaubenssätze

Die Beispiele für negative Glaubenssätze geben uns eine gute Möglichkeit unsere eigenen ausfindig zu machen. Die Aufzählung ist nicht vollständig und soll lediglich dazu dienen, die eigenen aufzuspüren und auf mögliche „Verstecke zu stoßen“. Außerdem sollten wir von Anfang an auf unsere Gefühle achten. Welche Glaubenssätze lösen etwas in uns aus? Bei welchen Sätzen spüren wir Wut, Angst oder Hilflosigkeit?

Liste von Beispielen für negative Glaubenssätzen

  • Ich bin schlecht.
  • Ich bin dumm.
  • Ich bin nicht wichtig.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich darf keine Fehler machen.
  • Ich bin nicht gewollt.
  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Frauen sind schwach.
  • Männer sind böse.
  • Die Welt ist schlecht.
  • Das geht sowieso schief.
  • Ich muss lieb und artig sein.
  • Ich muss stark sein.
  • Ich muss immer bei dir bleiben.
  • Ich darf keine Schwäche zeigen.
  • Ich kann nicht kochen.
  • Andere können mehr als ich.
  • Ich komme zu kurz.
  • Ich muss alles alleine schaffen.
  • Ich bin unsportlich.
  • Ich bin ungeschickt.
  • Ich bin unmusikalisch.
  • Ich falle zur Last.
  • Wenn ich um Hilfe bitte, ist das ein Zeichen von Schwäche.
  • Nur wenn ich etwas leiste, werde ich geliebt.
  • Ich bin ein Versager.
  • Ich bin zu dick.
  • Ich kann nichts.
  • Ich bin unerwünscht.
  • Ich bin dir ausgeliefert.
  • Ich muss alles richtig machen.
  • Ich habe mein Leben vermasselt.

Und, trifft der eine oder andere Glaubenssatz zu? Gibt es Übereinstimmungen? Damit ist schon einmal der erste Schritt gemacht. Alle oben aufgeführten Beispiele sind negativ und wir verharren in möglicherweise in Selbstmitleid. Daran müssen wir etwas ändern.

Positive Glaubenssätze Selbstwert

Nachfolgende Beispiele stellen das Gegenstück zu den oben aufgeführten negativen Glaubenssätzen dar. Auch hier geht es als erstes darum herauszufinden, ob wir bereits manifestierte positive Glaubenssätze die Selbstachtung betreffend haben (Selbstachtung Definition 7 einfache Schritte zu mehr Glück). In späteren Schritten wird es dann darum gehen, einige Glaubenssätze auszuwählen, die wir verinnerlichen werden, um so langsam unseren Selbstwert zu steigern.

Liste von Beispielen für positive Glaubensätze Selbstwert

  • Ich bin wertvoll.
  • Ich werde geliebt.
  • Ich genüge
  • Ich bin willkommen.
  • Ich bin klug.
  • Ich bin schön.
  • Ich darf meine Meinung haben.
  • Ich habe ein Recht auf Freude.
  • Frauen sind stark.
  • Männer sind gut.
  • Ich darf Schwäche zeigen.
  • Ich darf um Hilfe bitten.
  • Ich bin positiv.
  • Ich bin zuversichtlich.
  • Ich mag mich so wie ich bin.
  • Egal was andere denken, ich bin okay.
  • Ich bin stolz auf mich.
  • Ich schaffe das.
  • Das Leben ist leicht.
  • Ich darf ich sein.
  • Ich habe Glück verdient.
  • Ich darf Fehler machen.
  • Aus Fehlern kann ich lernen.
  • Ich darf mich abgrenzen.
  • Ich bin dankbar.
  • Ich bin ein liebevoller Mensch.
  • Ich bin intelligent.
  • Ich bin mutig.
  • Ich glaube an mich.
  • Ich bin wirklich etwas ganz Besonderes.
  • Meine Meinung ist wichtig.
  • Ich bin geschickt.
  • Ich habe gute Ideen.
  • Ich habe mein Leben im Griff.

Wie positive Glaubenssätze unseren Selbstwert steigern

Wir haben gelernt, dass jeder von uns Glaubenssätze verinnerlicht hat, die unsere Einstellung zu uns selbst und zu anderen beeinflusst. Diese Sätze haben einen großen Einfluss auf unsere Wahrnehmung. Und diese Wahrnehmung wiederum beeinflusst unsere Gefühle sehr stark. Damit sind unsere Glaubenssätze sozusagen die Gefühlszentrale unseres Selbstwertes.

Glaubenssätze sind nicht in Stein gemeißelt. Manchmal verändern sie sich im Leben aufgrund wiederholter neuer Erfahrungen. Oder wir haben intensive neue Erlebnisse, die alte Glaubenssätze ablösen. Sehr oft aber tragen wir destruktive Glaubenssätze das ganze Leben mit uns. Teilweise bewusst und teilweise auch unbewusst.

Damit nun neue positive Glaubenssätze unseren Selbstwert steigern können, benötigt es folgende Schritte:

  1. Negative Glaubenssätze finden, die unseren Selbstwert und unsere Selbstachtung blockieren
  2. Die gefundenen negativen Glaubenssätze auflösen
  3. Positive Glaubenssätze für unseren Selbstwert definieren
  4. Die neuen Glaubenssätze aktiv in uns verankern

Negative Glaubenssätze finden, die unseren Selbstwert und unsere Selbstachtung blockieren

Der wichtigste Schritt, um negative Glaubenssätze aufzulösen, ist sie zu erkennen. Was banal klingt, ist nicht immer so leicht. Mitunter sitzen diese Glaubenssätze und Programmierungen tief in unserem Unterbewusstsein. Oftmals ist sogar Hilfe von Spezialisten nötig.

Aber je bewusster wir uns der negativen Glaubenssätze sind, desto eher und schneller können wir diese auflösen und gezielt durch neue positive Glaubenssätze für unseren Selbstwert ersetzen.

Folgende Möglichkeiten gibt es, negative Glaubenssätze aufzuspüren:

  • Liste mit negativen Glaubenssätzen nutzen: In diesem Artikel weiter oben finden wir eine Liste mit Beispielen von negativen Glaubenssätzen. Lesen wir jeden einzelnen Satz durch und erspüren unsere Gefühle. Stellen wir fest, welche Sätze uns emotional berühren. Vielleicht erkennen wir auch schon nur beim Lesen, dass es einer unserer Glaubenssätze ist.
  • Versetzen wir uns in unsere Kindheit. Stellen wir uns Situationen vor, in denen wir uns schlecht gefühlt haben. Wo hatten wir Angst? Wann haben wir uns miserabel gefühlt? Wann waren wir wütend oder traurig? Dann analysieren wir, welche „innerlichen Weisheiten“ aus diesen Situationen entstanden sind. Und genau das sind unsere negativen Glaubenssätze.
  • Beobachten wir uns im Alltag. Analysieren wir Situationen, in denen wir negative Emotionen haben. Stellen wir außerdem fest, wann wir wie mit welchen Reaktionen und welchen „innerlichen Weisheiten“ reagieren? Wo trauen wir uns nicht? Wann sind wir wütend? Warum reagieren wir deprimiert auf bestimmte Situationen? Finden wir also unsere negativen Glaubenssätze.
  • Falls wir das Gefühl haben, allein nicht weiterzukommen und unsere negativen Glaubenssätze nicht allein zu finden, dann suchen wir uns Hilfe. Es gibt inzwischen viele geschulte und ausgebildete Berater und Spezialisten, die uns mit professionellen Methoden helfen können.

Die gefundenen negativen Glaubenssätze auflösen

Wenn wir unsere negativen Glaubenssätze entdeckt haben, geht es darum sie zu löschen oder aufzulösen. Es gibt auch hier verschiedene Möglichkeiten.

  • Glaubenssätze, welche wir als unwahr entlarvt haben, werden einfach „gelöscht“, das heißt, wir akzeptieren sie nicht mehr: z.B. „Ich kann das nicht“ – gibt es nicht mehr.
  • Die negativen Glaubenssätze werden sofort ins Gegenteil umgewandelt, zum Beispiel „Ich kann das nicht.“ wird in „Ich kann das.“
  • Wir können auch die Umformulierung langsamer umsetzen und die negativen Glaubenssätze zunächst in eine Zwischenstufe umformen. Das wird von uns und unserem Unterbewusstsein eventuell schneller akzeptiert. Beispiel: „Ich kann das nicht.“ in „Ich kann das noch nicht.“

Positive Glaubenssätze für unseren Selbstwert definieren

Wir haben nun unsere negativen Glaubenssätze gefunden und entlarvt. Vielleicht ist es uns auch schon gelungen, einen Teil von ihnen aufzulösen. Es ist nun eine wichtige Aufgabe, die richtigen und passenden positiven Glaubenssätze für unseren Selbstwert zu finden. Dazu gibt es verschiedene Methoden:

  • Wir schauen uns die Liste der Beispiele positive Glaubenssätze Selbstwert weiter oben an und suchen uns die passenden Sätze aus. Auch hier sollten wir darauf achten, die positiven Glaubenssätze zu wählen, welche bei uns am meisten positive Gefühle auslösen.
  • Wir nehmen die Liste unsere negativen Glaubenssätze und wandeln diese um. „Ich kann das nicht.“ in „Ich kann das“ oder als Zwischenschritt „Ich kann das noch nicht.“ Oder ein weiteres Beispiel „Nur wenn ich etwas leiste, werde ich geliebt.“ in „Ich werde geliebt, so wie ich bin.“

Die neuen positiven Glaubenssätze aktiv in unserem Inneren verankern

Das Wichtigste ist nun, diese neuen positiven Glaubenssätze in unserem Inneren zu manifestieren. Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten und Methoden. Wir sollten die Methode finden, welche am besten zu uns passt. Wenn wir positive Glaubenssätze für unseren Selbstwert manifestieren wollen, geht es vor allem um Wiederholungen. Je mehr wir uns diese neuen Glaubenssätze „sagen“ und bewusst machen, umso früher und umso besser werden sie gefestigt. Durch das stetige Wiederholen prägen sich die Sätze als Wahrheit ein.

Affirmationen

Bei Affirmationen handelt es sich um selbst bejahende Sätze, die wir uns immer wieder vorsagen: entweder laut oder im Geiste. Wir können es uns zum Beispiel zur Gewohnheit machen, jeden Morgen vor dem Spiegel unsere neuen positiven Affirmationen laut aufzusagen. Sehr gut ist auch die Übung, sich die Affirmationen vor dem Einschlafen zu sagen.

Weitere detailliertere Informationen zu Affirmationen findest du hier.

Subliminals deutsch

Subliminals sind unterschwellige gesprochene Botschaften, die direkt an unser Unterbewusstsein gerichtet sind und die wir uns meist anhören. Wir können also mit Subliminals positive Glaubenssätze direkt in unser Unterbewusstsein schicken und auf einfache Art unsere Selbstachtung und unsere Selbstliebe steigern. Hier findest du ein Subliminal für positive Glaubenssätze Selbstwert: „Personality Bundle“ von Energetic Eternity. In diesem Subliminal deutsch geht es darum, deine Blockladen (negative Glaubenssätze) zu entfernen und mit neuen einfachen Motivationsreden (positive Glaubenssätze) zu überschreiben.

Weitere detailliertere Informationen zu Subliminals deutsch findest du in diesem Artikel: „Subliminals deutsch – Können wir unbewusst glücklich werden?“.

Ein professioneller und bekannter Anbieter von Subliminals deutsch ist Energetic Eternity.

positive Glaubenssätze Selbstwert

Vision-Board

Ein Vision-Board hilft dir, deine erträumte Zukunft zu visualisieren. Du kannst dir zum Beispiel eine Tafel erstellen, an der du deine neuen positiven Glaubenssätze gut sichtbar aufhängst. Oder du findest einen anderen gut sichtbaren Ort – wie der Schreibtisch oder in der Küche. Es geht auch hier darum, dass wir täglich an unsere neuen positiven Glaubenssätze erinnert werden.

Meditationen

Auch mit Hilfe von Meditationen kannst du dir deine neuen Glaubenssätze verinnerlichen. Da eine Meditation dich in einen entspannten und ruhigen Zustand von Körper und Geist bringt, ist diese Methode sehr effizient, die neuen positiven Glaubenssätze für unseren Selbstwert zu festigen und verinnerlichen.  

Glaubenssätze weitere Beispiele

Da Glaubenssätze in all unseren Lebensbereichen vorkommen, haben sie auch in vielen anderen Bereichen Einfluss auf unsere Persönlichkeit. Wir nehmen wahr, was wir glauben. Außerdem sind wir erfolgreich oder nicht erfolgreich – entsprechend unserer Einstellung und unseren inneren Glaubenssätzen.

Wenn wir zum Beispiel daran glauben, dass es möglich ist, mit dem Gesetz der Anziehung einen positiven Einfluss auf unser Leben nehmen zu können, dann wird es auch so sein. Wenn aber unsere inneren Glaubenssätze sagen: „Ein Gesetz der Anziehung gibt es nicht!“, dann müssen wir diesen Glaubenssatz erst auflösen.

Auch finden wir sehr viele Glaubenssätze im Bereich Partnerschaft und Beziehungen. Glaubenssätze wie „Ich muss immer lieb sein.“ oder „Ich bin nicht beziehungsfähig.“ belasten eine Beziehung von Anfang an. Deshalb sollten wir für eine glückliche Beziehung diese Sätze auflösen.

Ebenfalls das Thema Finanzen und Geld ist jeweils sehr aktuell. Es gibt sehr viele Menschen, die mit Geld nicht umgehen können, da sie die falschen Glaubenssätze verinnerlicht haben.

Fazitpositive Glaubenssätze Selbstwert

Wenn wir lernen wollen, mehr zu uns selbst zu stehen, dann müssen wir akzeptieren, dass wir verletzlich sind. Wir müssen akzeptieren, dass wir Fehler machen, Schwächen haben und angreifbar sind. Wichtig ist, dass wir zu uns selber finden. Lernen wir uns selbst zu akzeptieren.

Ich bin, was ich bin, und das ist alles, was ich bin! Und das ist gut so.

Popeye

Mit unseren neuen positiven Glaubenssätzen können wir unseren Selbstwert steigern und somit unsere Selbstachtung festigen. Falls du noch an weiteren Themen zur Persönlichkeitsentwicklung interessiert bist, findest du hier noch weitere Anregungen.

Happiness House

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